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Ausbildung zum Rettungshundeteam
Die Ausbildung ist das wichtigste Kapital in der Rettungshundearbeit. Nur ein gut ausgebildetes Rettungshundeteam (Mensch und Hund) kann später im Einsatz kompetent arbeiten und das sichere Auffinden der vermissten Personen garantieren. Bis dahin sind viel Freizeit und Idealismus notwendig, um ein gutes Rettungshundeteam zu werden. Schließlich werden an den Hund und seinen Führer hohe Anforderungen gestellt, die sie beide als Team bewältigen müssen. Alle Rettungshundeführer arbeiten ehrenamtlich mit ihren eigenen Hunden, die natürlich auch beim Hundeführer als “normale Familienhunde” gehalten werden
Bis zum einsatzfähigen Rettungshundeteam müssen viele Ausbildungsteile absolviert werden die in den Bereichen Unterordnung (Gehorsam), Geräte (Gewandtheit), Flächensuche, Trümmersuche und Theorie angesiedelt sind. Die hohen psychischen und physischen Anforderungen an Mensch und Hund machen eine gewissenhafte Ausbildung notwendig. Durch die intensive Arbeit wachsen Mensch und Hund immer mehr zu einem echten Rettungshundeteam zusammen.
Die Grundausbildung zum DRK-Rettungshundeteam dauert in der Regel ca. 2 Jahre.
Die Ausbildung schließt mit einer Rettungshundeprüfung der jeweiligen Sparte (Trümmer / Fläche), die von zwei Prüfern für das Rettungshundewesen gemäß Gemeinsamer Prüfungs- und Prüferordnung des ASB, THW, DRK, MHD und JUH abgenommen wird und spätestens nach 18 Monaten wiederholt werden muss.
Um das Ziel “geprüftes Rettungshundeteam” zu erreichen, braucht es viele Trainingseinheiten und Übungssequenzen. Deshalb treffen wir uns zweimal wöchentlich zum Trainieren auf unterschiedlichen Übungsgeländen. Dienstags geht es schwerpunktmäßig daran Anzeige, Unterordnung und Gerätearbeit zu üben. Samstags steht dann das Suchen in Flächen- oder Trümmergebieten auf dem Programm.
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